Der Arabica-Kaffee gilt als die älteste Form der Coffea Pflanze und stammt ursprünglich aus Äthiopien. Sie ist somit auch Vorgänger aller heute erhältlichen Kaffeesorten. Der Arabica gedeiht vor allem in tropischen Gebieten in Höhen zwischen 800 und 2000 Metern. Die Hauptanbaugebiete liegen in Südamerika.
Die Coffea Arabica Pflanze stellt hohe Ansprüche an ihre Umgebung. Sie reagiert sehr empfindlich auf Krankheit, Hitze und hohe Feuchtigkeit und bedarf deshalb einer intensiven Pflege. Die Kaffeekirschen reifen wesentlich langsamer als im Tiefland, dafür jedoch gleichmäßiger.
Der Arabica-Kaffee enthält mit 1 bis 2% nur halb so viel Koffein wie der Robusta-Kaffee, dafür liegt der Anteil an ätherischen Ölen aber bedeutend höher. Sein Geschmack ist besonders aromatisch und mild. Der Weltmarkteinteil des Arabica-Kaffees liegt bei 75% und er wird zu deutlich höheren Preisen verkauft. Fast alle Spitzenkaffees sind 100% Arabica.

Der Robusta-Kaffee wird in etwa 300 bis 600 Metern Höhe angebaut. Die Pflanze (Coffea canephora) ist wesentlich unempfindlicher (daher auch der Name Robusta) gegenüber Schädlingen und Temperaturschwankungen. Außerdem trägt sie mehr Früchte, die schneller wachsen.
Sie wird vorwiegend in Westafrika und Südostasien angebaut. Durch die Widerstandsfähigkeit und das schnelle Wachstum der Pflanze ist er besonders ertragreich. Der Robusta-Kaffee eignet sich deshalb sehr gut für die Massenproduktion und liegt eher  im unteren Preissegment.
In der Kaffeebohne sind deutlich weniger ätherische Öle enthalten, dafür aber mehr Chlorogensäure. Aus diesem Grund ist sein Geschmack weniger aromatisch, dafür aber erdiger und kräftiger. Er wird besonders gern in Frankreich, Spanien und Osteuropa getrunken. Der Anteil des Robusta-Kaffees am Weltmarkt beträgt rund 25%.